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Positives Denken: 6 Rituale für ein glücklicheres Leben

Schon öfter haben mich Leute morgens komisch angeguckt und gefragt, wie ich es schaffe so gut drauf zu sein und welche Pillen ich genau nehme. Oder wieso ich mit dieser oder jenen Situation so gelassen umgehe. Es gibt mittlerweile nichts normaleres mehr für mich, als morgens gut gelaunt aufzustehen, denn mit welcher Einstellung wir aufwachen, bestimmt unseren gesamten Tagesverlauf.  Jeder Tag ein unbeschriebenes Blatt Papier und ich möchte es mit so vielen positiven Dingen füllen wie nur möglich.

Doch ich war nicht immer so. Negative Ereignisse vom Vortag nahm ich mit ins Bett und wachte schon mit einer negativen Einstellung auf – wie glaubt ihr verlief dann wohl mein gesamter Tag? Richtig, nicht gut. Über die letzten Jahre hinweg habe ich mir einige Rituale angeeignet, die ich schon so verinnerlicht habe, dass sie ganz normal für mich sind und 6 davon möchte ich heute mit euch teilen. Vergesst nicht, dass es am Ende wieder eine coole Verlosung gibt!

1. Bitte Lächeln

Egal ob ich mich gerade anziehe, mir die Zähne putze oder Hände wasche. Sobald ich mich in einem Spiegel sehe, lächle ich mich an. Auch nach einem Streit, wenn ich wütend oder traurig bin, lächle ich mich an und es hebt sofort die Stimmung. Zu Beginn kommt man sich ziemlich bescheuert vor, aber umso öfter man es praktiziert, umso normaler wird es. Probiert es aus!

„Smile in the mirror. Do that every morning and you’ll start to see a big difference in your life.“ – Yoko Ono

2. Meditation

Meditation hilft uns in vielerlei Hinsicht – man lebt bewusster, reagiert gelassener auf Stress, es verbessert die Stimmung und fördert die Konzentration um nur einige wenige Punkte zu nennen. Hierbei ist es wichtig herauszufinden wie man am liebsten meditiert.

Ich persönlich mag gerade sehr gerne geführte Meditationen – früher habe ich einfach so drauf los meditiert und es hat auch super geklappt. Bei geführten Meditationen kann ich euch die App Headspace empfehlen (gibt es derzeit leider nur auf Englisch und die Vollversion ist kostenpflichtig). Am allerbesten kann ich nach dem Sport oder nachdem ich Yoga gemacht habe meditieren – da ist mein Kopf völlig frei und ich bin komplett entspannt.Sarah Kothera

3. Yoga

Versucht den Tag mit Yoga zu starten und überwindet euren inneren Schweinehund – auch, wenn es nur 5 Minuten sind. Das Gefühl danach ist unbeschreiblich. Yoga wirkt ebenfalls entspannend, es verbessert die Konzentration, reduziert Verspannungen, kann emotionale Blockaden lösen und ich glaube ich muss nicht dazu sagen, dass Bewegung immer gut für den Körper ist. Einer meiner liebsten Yoga Kanäle auf Youtube ist Yoga with Adriene.

4. Positive Affirmationen & Selbstgespräche

So oft ich kann führe ich positive Selbstgespräche – am liebsten beim Autofahren oder ganz klassisch vor dem Spiegel. Einige von euch wissen sicher noch wie nervös ich vor meinem Probearbeitstag war. Ein paar Tage vorher war ich schon so fertig mit den Nerven, dass ich nicht mehr Schlafen konnte. Ich hatte höllische Angst davor einen Fehler zu machen und zu versagen.

Als ich mich ins Auto setzte um hinzufahren, bekam ich auf einmal den Impuls mit mir selbst zu sprechen und mich zu motivieren. Ich stellte mir vor, was eine Freundin, die ich erst kürzlich kennengelernt habe und einem Blinden eine Brille verkaufen könnte, zu mir sagen würde. Ihr werdet es nicht glauben, aber ich war ein völlig anderer Mensch mit jeder Menge Selbstvertrauen und einer felsenfesten Gewissheit, dass ich es super meistern werde.

Ich bin gut genug!

Seitdem praktiziere ich das bei jeder Gelegenheit. Wenn es mir nicht so gut geht, ich Selbstzweifel habe oder mich in meinem Körper nicht wohl fühle, stelle ich mich selbstbewusst vor den Spiegel und sage „Hey, du bist so ein großartiger Mensch mit jeder Menge toller Eigenschaften. Du bist es sowas von wert, du siehst toll aus und kannst stolz auf dich sein.“. Je nach Situation sage ich selbstverständlich was anderes, aber ich denke so könnt ihr euch etwas mehr darunter vorstellen.

Natürlich ist nicht jeder der Typ dafür laut mit sich selbst zu sprechen und wem es lieber ist, der kann sich das auch nur im Stillen denken. Bei mir ist es jedoch so, dass die Wirkung viel stärker ist, wenn ich laut mit mir rede.

Außerdem arbeite ich mit Affirmationen. Eine Affirmation ist ein bejahender, positiver Satz, den wir uns immer und immer wieder vorsagen, bis wir ihn verinnerlicht und unsere Gedanken umprogrammiert haben. Alle negativen Gedanken ersetze ich durch eine positive Affirmation. Aus „Ich kann das nicht“ wird „Ich kann das“, aus „Mein Leben ist beschissen“ mache ich „Ich bin dankbar für mein tolles Leben“ und so weiter und so fort.

5. Gute Momente aufschreiben & dankbar sein

Jeden Abend setze ich mich hin und schreibe 5-7 gute Dinge auf, die mir über den Tag hinweg aufgefallen sind. Sei es das schöne Wetter, eine nette Bekanntschaft, ein leckeres Essen, dass ich ein Dach über dem Kopf habe oder mir jemand ein Kompliment gemacht hat – ich versuche immer etwas anderes zu finden.

Man kann aber genau so gut jeden Tag aufschreiben wofür man dankbar ist oder es mit den guten Momenten verknüpfen. Wenn man den Abend mit etwas Positivem beendet (z.B. Meditation & aufschreiben wofür man dankbar ist) wacht man am nächsten Morgen mit positiven Gedanken auf.

DankbarkeitDankbarkeit

6. Take it easy

Wie schon erwähnt, bestimmt unsere Einstellung wie unser Tag verläuft. Wenn wir uns schon morgens über die verschüttete Tasse Matcha Latte, die nervige Katze, die auf den Teppich gemacht hat oder den Fakt, dass schon wieder Montag ist, ärgern, werden wir den ganzen Tag nicht gut drauf sein. Ich kann und will mich über sowas einfach nicht ärgern. Es gibt so viele schlimmere Dinge und ich vergeude meine Energie ganz bestimmt nicht damit, mich über solche Kleinigkeiten aufzuregen.

Ich kann sie ja sowieso nicht (mehr) ändern, also was soll’s. Wenn die Katze auf den Teppich gemacht hat, dann gebe ich ihn in die Waschmaschine. Wenn ich den Matcha Latte verschütte, dann wische ich ihn auf und mache einen neuen und Montag ist ein Tag wie jeder andere auch, also warum sollte ich mich darüber aufregen? Versteht ihr was ich meine? Seht das Leben nicht so eng 🙂

odernichtoderdoch.de

Frühlingskalender Gewinn #2

Heute könnt ihr ein Paket von odernichtoderdoch.de bestehend aus dem Notizbuch „Gedankensammler“, einer wunderschönen Postkarte (kann man auch in einen Bilderrahmen geben und aufhängen)  und dem Notizblock „Auch kleine Schritte führen zum Ziel“ gewinnen.

Wo?
Unter diesem Beitrag.

Was müsst ihr tun?
Mir in den Kommentaren verraten wofür ihr heute dankbar seid 🙂

Wer kann gewinnen?
Alle meine Leser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können mitmachen.

Das Gewinnspiel endet am 5. April 2017 um 8 Uhr. Der Gewinner wird per Zufallsprinzip ausgelost und über E-Mail verständigt. Wenn ich innerhalb einer Woche keine Antwort bekomme, wird ein neuer Gewinner ausgelost.

Wie funktioniert mein Frühlingskalender?
Von 1. bis 30. April 2017 könnt ihr bei meinem Kalender mitmachen und etwas gewinnen. In dem jeweiligen Blogpost erfährt ihr dann, wo das Gewinnspiel stattfindet (Blog, Instagram, etc.) und was ihr tun müsst um teilzunehmen.

-In freundlicher Zusammenarbeit mit odernichtoderdoch.de.-

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13 Comments

  • Reply
    Franny
    Mittwoch, der 5. April 2017 at 14:29

    Liebe Sarah,
    was für ein schöner Post! Dankbarkeit und Wertschätzung sind so unglaublich wichtig für jeden einzelnen und auch für ein gut funktionierendes Zusammenleben. Ich finde wir alle sollten uns immer wieder dran erinnern auch die kleinsten Dinge wertzuschätzen. Vor allem aber auch unsere Mitmenschen! Es gibt nichts traurigeres, als Menschen in unserem Leben für selbstverständlich zu nehmen.

    Ich wurde heute wieder daran erinnert, wie unglaublich dankbar ich sein kann, gesund zu sein! Meine Mutter kam heute Morgen mit dem negativen Bescheid nach Hause, dass der gestern diagnostizierte Brustkrebs doch gutartig ist und es somit kein Krebs ist! Es ist selbstredend, wie furchtbar das gewesen wäre aber umso unglaublicher, dass nun doch alles gut ist!! Leider sehen wir körperliche Gesundheit viel zu schnell als selbstverständlich an, aber das ist eines der kostbarsten Dinge in unserem Leben!
    Ich hätte auf diesen kleinen Denkzettel gerne verzichten können aber dennoch nehme ich ihn dankbar als Erinnerung an.

    Wow ich hätte nie gedacht uberhaupt mal unter einen Blogpost zu kommentieren und dann auch noch so emotional. Aber dein Post kam einfach gerade genau zur richtigen Zeit.
    Ich wünsche dir einen tollen Tag !
    Alles Liebe 🙂

  • Reply
    Anna Hanger
    Dienstag, der 4. April 2017 at 23:22

    Ich bin heute dankbar für die Zeit, die ich mir für mich selbst genommen habe, um die Dinge zu tun, die mich glücklich machen und mir große Freude bereiten. 🙂

  • Reply
    EVELYN
    Dienstag, der 4. April 2017 at 19:55

    Ich bin heute dankbar gesund zu sein, auch wenn das Leben nicht immer leicht ist, auch wenn man manchmal wünscht alles wäre anders, gesund zu sein bedeutet so viel! Gesund zu sein bedeutet leben zu können, das Glück finden zu können, aber auch Freude an dem haben zu können an dem was man tut! Ich bin dankbar sein gesund zu sein, denn ich weiß wie es ist, wenn es anders ist.
    Dein Blogpost ist wieder einmal super geschrieben! Danke dafür Sarah ❤

  • Reply
    Sändra
    Montag, der 3. April 2017 at 21:21

    Schöne Tipps hast du da zusammen geschrieben 🙂 ich bin heute dankbar für das wiederkehrende Gefühl der inneren Ruhe <3

  • Reply
    Yvonne
    Montag, der 3. April 2017 at 18:56

    Ich bin dankbar, dass mich meine Familie und Freunde so unterstützten und zu mir stehen! Heute bin ich auch dankbar, dass mir mein Chef bei meinem Hund geholfen hat, weil er wahrscheinlich irgendeine leichte Vergiftung oder irgenwas hatte.. weiß leider nicht was, aber ihm gehts wieder besser. UND Ich bin dankbar, für den wunderschönen Abend mit meinem Freund❤

  • Reply
    Saskia Lorenz
    Montag, der 3. April 2017 at 12:29

    Super Tipps!:)
    Ich bin dankbar, dass ich heute eine Prüfung in der Schule gut absolviert habe, vor der ich ziemlich Angst hatte. Außerdem für das schöne Wetter und dass ich mich immer auf meine Familie verlassen kann.:)

  • Reply
    Tami
    Montag, der 3. April 2017 at 12:01

    Echt ein super Text und tolle Punkte die du aufgeschrieben hast.
    Ich bin dankbar für meine Familie, das ich gesund bin und für meine Katze, die mich jeden Tag begrüßt und gestreichelt werden will und mich damit immer wieder aufheitert, wenn es mir mal schlecht geht.

    • Reply
      Sarah
      Montag, der 3. April 2017 at 12:10

      Danke Tamara 🙂

      Tiere schaffen es einfach immer einen aufzuheitern 🙂

  • Reply
    Lara
    Montag, der 3. April 2017 at 10:06

    Ein schöner Post!Und so wahr – wie man morgens aufwacht bestimmt wirklich den Tag! Heute bin ich, wie jeden Tag, dankbar für meine 10 Wochen alte Tochter, die mich heute mit einem Lächeln begrüßt hat 😊 Nehme gerne am Gewinnspiel teil!

  • Reply
    Lara
    Montag, der 3. April 2017 at 10:06

    Ein schöner Post!Und so wahr – wie man morgens aufwacht bestimmt wirklich den Tag! Heute bin ich, wie jeden Tag, dankbar für meine 10 Wochen alte Tochter, die mich heute mit einem Lächeln begrüßt hat 😊 Nehme gerne am Gewinnspiel teil!

    • Reply
      Sarah
      Montag, der 3. April 2017 at 12:08

      Vielen Dank liebe Lara 🙂 Ooh wie süß <3 Da kann der Tag ja nur toll werden oder? 🙂

  • Reply
    Katrin
    Montag, der 3. April 2017 at 09:11

    Ich bin dankbar, gesund zu sein und eine Familie zu haben, die mich so liebt wie ich bin und die mich auf meinen Lebensweg unterstützt!

    • Reply
      Sarah
      Montag, der 3. April 2017 at 12:06

      Wie schön <3

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